Brücken über die Schären
Die Storseisundbrücke ist das bekannteste Motiv, wirkt aber je nach Blickwinkel sehr unterschiedlich. Die Straße ist Teil eines größeren Küstenraums mit Fischerei, offenen Meeresflächen und kleinen Orten. Wer nur über die Brücken fährt, erlebt den Abschnitt in wenigen Minuten. Interessanter wird er durch ausgewiesene Haltepunkte und Wege, von denen die Konstruktionen in der Landschaft sichtbar werden.
Wetter ist kein Schauspiel ohne Risiko
Bei Wind und schwerer See kann die Küste dramatisch wirken. Das ist kein Anlass, Absperrungen zu umgehen oder für Fotos auf ungesicherte Felsen zu steigen. Die Straße bleibt ein Verkehrsweg; Parken ist nur an geeigneten Stellen sinnvoll. Aussichtspunkte und Gehwege bieten sichere Möglichkeiten, solange die örtlichen Bedingungen und Hinweise beachtet werden.
In eine Küstenetappe einbauen
Kristiansund und Molde sind mögliche Ausgangsorte. Bud und weitere Küstenabschnitte ergänzen die Brücken um Siedlungs- und Fischereigeschichte. Plane eine halbe Tagesetappe mit Stopps statt nur ein einzelnes Fotofenster. Bei einer großen Rundreise sollte die Atlantikstraße nicht automatisch mit Trollstigen und Geiranger an einem Tag zusammengedrängt werden. Die Fahrstrecken dazwischen sind ein wesentlicher Teil der Reisezeit.
Zu Fuß die Brücken ansehen
Aus dem Auto sieht man vor allem die Fahrbahn. Ausgewiesene Wege bieten Zeit, die Brücken im Verhältnis zu den Schären zu betrachten. Ein kurzer Spaziergang vermittelt oft mehr als eine zweite schnelle Überfahrt. Beachte Wind und Sperrungen. Ein Wechsel zwischen Konstruktion aus der Nähe, Küstenlinie aus Entfernung und einem kleinen Hafenort macht den Abschnitt abwechslungsreich. So wird aus einem bekannten Straßenmotiv ein nachvollziehbarer Teil der norwegischen Küstenlandschaft und ihrer Verkehrserschließung.
Quellen und weitere Informationen
Öffnungszeiten, Fahrpläne, Zugänge und Regeln können sich ändern. Prüfe konkrete Termine bei der Einrichtung oder dem Verkehrsunternehmen.
